Diät Produkte

May 27th, 2009

Diät Produkte gibt es in Hülle und Fülle. Sei es als 11-Pflanzen-Schlank Kur, die Wunderpille gegen Fett oder das Pulver, das satt macht. Abgesehen davon, dass die meisten Produkte einfach nur eklig sind, so sind sie auch teuer, ungesund und in der Regel halten sie niemals, was sie versprechen.

Aber wieso sind sie dann so erfolgreich? Diät Produkte sind ein riesiger Markt, mit dem jährlich Millionen verdient werden. Verzweifelte Menschen suchen nach einer Lösung, ihren ertäumten Frauenzeitschriften Body zu erhalten, der so perfekt aussehen soll, wie es das Bildmanipulationsprogramm Photoshop eben hinbekommt. Abgesehen davon, dass die Ziele oftmals unrealisitsch sind, soll eben der einfachste Weg zur Traumfigur gefunden werden. Wer dies verspricht, hat gute Chancen damit auch gutes Geld zu verdienen.

Wenn der eine oder andere Versuch mit der Wunderpille auch nett und lustig ist, so birgt er allerdings eine Menge Risiken. Erstens psychologischer Natur, da Frust und unglücklich sein nicht unbedingt die Gesundheit fördern (auch dies sollte man in jedem Fall thematisieren)sondern auch, weil die Produkte negativ in den Organismus eingreifen können. Wie so manche Diät funktioniert auch das Wunderpillchen oftmals nach dem Prinzip: wenn Wasser im Körper abgebaut wird, dann sind automatisch ein paar Kilos weniger da. Der Kunde hat sein Erfolgserlebnis. Zumindest kurzfristig. Andererseits kann aber genau dieses dazu führen, dass die Nieren schaden nehmen. Insgesamt bestehen die möglichen Nebenwirkungen aus einem sehr langen Listing.

Ein Marketing Experte führte erst kürzlich in einer großen deutschen Zeitschrift aus, dass es ihr Auftrag sei, Menschen unglücklich und unzufrieden zu machen, damit man ihnen erzählen kann, dass ihre Lebensqualität und somit ihr Glück durch ein bestimmtes Produkt steigt. Ebenso bei Diät Produkten. Man sollte sich also in erster Linie darauf besinnen, dass der richtige Weg zum seinem persönlichen Idealgewicht durch gesunde, ausgewogene Ernährung und Bewegung zu erreichen ist. Weiter vielleicht noch, dass der perfekte Körper nicht einem Computer Programm entspringt und die Vielfalt des Menschen eben gerade auch ihren Reiz ausmacht.

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Kohlenhydrate Lebensmittel - Saccharide

May 27th, 2009

Ein wesentlicher Bestandteil von Pflanzen sind Kohlenhydrate. Durch den unterschiedlichen Aufbau dieser ergibt sich der unterschiedliche Geschmack und das differnzierte Aussehen. Die Elemente der Kohlehydrate sind Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.

Monosaccharide bilden dabei die Grundbausteine. Sie sind in Traubenzucker, Fruchtzucker und Schleimzucker (Milch) enthalten. Disaccharide entstehen durch zwei Monosaccharide und sind in Rohr- und Rübenzucker, Milchzucker und Malzzucker enthalten. Polysaccharide, eine Aneinanderreihung von Monosacchariden findet sich in Stärke, Dextrin, Glykogen und Zellulose.

Kohlenhydrate sind fast auf der ganzen Welt Hauptbestandteil der natürlichen Nahrung. Sie werden zwar vom Stoffwechsel des Körpers auch selbst gebildet, allerdings sind wir darauf angewiesen, zusätliche Kohenhydrate zu uns nehmen.

Sie sind unser wichtigster Energielieferant. Daher sollte der Anteil dieser auch mehr als 50% bei unserer Nahrungsaufnahme betragen. Der minimalste Tagesbedarf ist 50g. Empfohlen werden allerdings 300-500g täglich. Das Gehirn ist dabei auf die Glukosezufuhr angewiesen. Nehmen wir zu wenig Kohlenhydrate zu uns, so kann es zu Störungen im Stoffwechsel kommen.

Empfehlenswert sind folgende Lebensmittel für die Versorgung mit ausreichend Kohlenhydraten: Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse und Frischkäse. Weniger empfehlenswert sind zuckerhaltige Lebensmittel wie Süßwaren, Weißmehl Produkte etc.

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Ernährung Kalorien

May 26th, 2009

Die notwendige Energie, die unser Körper benötigt, berechnet man in Joule (J oder kJ: 1000 kJ = 1 J) oder Kalorien (cal bzw. kcal). Dabei ist eine 1 kcal -> 4,2 kJ. Um dies ein wenig zu veranschaulichen: 1 kJ ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um ein viertel Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen.

Dabei hängt die Höhe des Grundumsatzes, die ein Mensch benötigt, vom Alter, Geschlecht, des Körpergewichtes, den klimatischen Bedingungen und der Gesundheit sowie der Psyche ab. Hierbei unterscheidet man den Grundumsatz vom Leistungsumsatz. Der Grundumsatz ist jene Menge an Energie, die ein Mensch im Ruhezustand benötigt. Der Leistungsumsatz umschreibt dabei die verbrauchte Menge einer bestimmten Tätigkeit, wie beispielsweise beim Arbeiten oder Sport treiben.

Benötigte Energiemenge (Leistungsumsatz) nach Tätigkeiten:

Leichte Arbeit                : bis 315 kJ/h / 250 kJ/h bzw. 75 kcal/h / 60 kcal/h (Mann/Frau)
Mittelschwere Arbeit  :  315-630 kJ/h / 250-500 kJ/h bzw. 75-150 kcal/h / 60-120 kcal/h
Schwere Arbeit              : 630-840 kJ/h / über 500 kJ/h bzw. 150-200 kcal/h / über 120 kcal/h
Sehr schwere Arbeit    : über 840 kJ/h bzw. über 200 kcal/h (Mann)

Hinzu kommt der tägliche Grundumsatz.

Joule und Kalorien Angaben:

1g Fett = 39 kJ/9 kcal
1g Kohlenhydrate = 17 kJ/4 kcal
1g Protein = 17 kJ/4 kcal
1g Alkohol = 30 kJ/7 kcal

Dabei sollten sich die drei Grundnährstoffe für einen mittleren Leistungsumsatz wie folgt verteilen:

Proteine = 12 - 15%
Fette = 25 - 30%
Kohlenhydrate = 55 - 60 %

Um sein Idealgewicht zu errechnen, benutzt man heute in der Regel den BMI (= Body Mass Index). Dieser errechnet sich wie folgt: BMI = Körpergewicht in kg / (Körpergrösse in m)2

Dieser wird mit einer Tabelle verglichen. Zu berücksichtigen sind dabei Alter und natürlich auch Statur der Person. Für Kinder und Jugendliche sollte man allerdings derartige Maßstäbe unter keinen Umständen verwenden.

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